Sozialeinsatz in Südamerika

Firmlinge der Pfarrei Maria Hilf aus Leimbach sind seit zwei Wochen in Südamerika im Sozialeinsatz. Die Reise führte die Jugendlichen in eine unbekannte und von Armut geprägte Welt. Ein Erlebnisbericht.

Fünf junge Zürcherinnen wollten sich mit dem obligaten Religionsunterricht in der Pfarrei nicht begnügen und setzten sich dafür ein, die Kirche und die weltweite Diakonie selber zu entdecken. Nach einer längeren Planungsphase startete die junge Gruppe ihre Reise vor etwas mehr als zwei Wochen. Erster Halt, Curitiba im Süden von Brasilien.

Kinderwerk mitten in der Favela 

Die Gruppe hospitierte bei einem Kinderwerk mitten in einer der über 200 Favelas der Stadt. Während etwas mehr als einer Woche wurde tatkräftig angepackt. „Gemeinsam mit Kindern aus der Favela gestalteten wir die Fassade des Kinderwerks neu und wirkten auch im Tagesprogramm bei unterschiedlichen Workshops mit“, so die 15-jährige Noelia, eine der jüngsten Teilnehmerinnen. Nebst dem Einsatz im Kinderwerk lernten die Jugendlichen bei Hausbesuchen auch die örtlichen Lebensverhältnisse besser kennen.

Mit Bildung Leben verändern

Die Weiterreise führte die Jugendlichen in Hauptstadt Paraguays an eine Schule am Rande der Stadt Asunción. Die Schule bietet Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien die Möglichkeit einer Schulbildung mit späterem Berufsabschluss. „Es war eindrücklich die Gastfreundschaft bei einfachsten Verhältnissen zu erleben. Die Leute strahlten trotz widrigsten Verhältnissen in den Armenvierteln eine bemerkenswerte Lebensfreude aus“, schildern Sophie und Kim ihre Eindrücke.

Kirche und Diakonie neu kennengelernt 

Der letzte Halt der dreiwöchigen Reise ist Buenos Aires, wo die Gruppe bis Ende Woche verweilt und ihre Eindrücke aufarbeitet. Nebst zahlreichen spannenden Geschichten und Begegnungen mit jungen Menschen aus Südamerika durften die jungen Schweizerinnen auch die Kirche und den Glauben neu entdecken. „Es war spannend zu sehen, mit welcher Hingabe sich die Missionare und Mitarbeitende der Werke für das Wohl anderer Menschen einsetzen. Wir erlebten eine lebendige, gegenwärtige und junge Kirche,“ beschreiben Vanessa und Leah ihre Begegnung mit dem christlichen Glauben vor Ort, Besuch de.englishcollege.com.

Im Anschluss an die Reise wollen die Jugendlichen ihre Geschichten in Zürich erzählen und mittels Vorträgen für die Organisationen in Asunción und Curitiba Spenden sammeln. „Die Reise ist für mich ein tolles Beispiel für gelebte Diakonie und echte Partizipation mit jungen Menschen in unserer Kirche. Davon wünsche ich mir mehr,“ so Begleitperson Simon Brechbühler abschliessend.

Ausführliche Tagesberichte sind nachzulesen unter: http://sozialeinsatz.yougend.ch

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