Gelebte Solidarität

Corona Alarm in Zürich. Das Virus überrollte die Stadt wie eine Welle im Tiefschlaf und verändert über Nacht alles. Während das System am Abgrund wankt, birgt ein Begriff Hoffnung: gelebte Solidarität.

Wer erinnert sich noch? Das mulmige Gefühl, wenn Frau oder Mann im jugendlichen Alter in der Nacht allein durch einen dunkeln Wald stapfen oder als Kind im Keller etwas holen musste. Bei vielen von uns schwang in solchen oder ähnlichen Situationen Angst mit. Angst hemmt, schränkt ein, lässt zweifeln, verunsichert. Diese Angst und Unsicherheit erleben wir als Gesellschaft in diesen Tagen. 

In Momenten der Angst wünschen wir uns als Mensch oft jemanden, welche*r uns eine Hand reicht und sicher aus dem Dunkeln hinausführt. Für diese Handreichung entschieden sich zu Zeiten von Corona hunderte junge Menschen aus ganz Zürich mit dem Projekt «Solidarität für Zürich». Dem Leben in der Krise einen Sinn geben und sich solidarisch engagieren. Eine Chance für Betroffene und Freiwillige. 

Hoffnung, trotz Angst? Solidarität, trotz Isolation? Mensch sein, dank Corona?

Bhüet Sie Gott und bleiben Sie gesund.

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